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9-05-10 23:24:27 Muttertag
Yvonne
Ich habe im Januar mein Kind verloren. Ich werde es nie kennelernen. Werde nie erfahren wie es wohl ausgesehen hätte. Vielleicht wäre es der nächste Einstein gewesen. Vielleicht auch nicht. Wir haben es Maxi genannt.
Sehr schnell hab ich gelernt zu funktionieren und zu verdrängen. Hab gelernt so zu sein, wie es die Gesellschaft von mir erwartet. Heute ist mir bewusst geworden, dass ich keinen Muttertag erleben werde, an dem alle meine Kinder bei mir sind. Ich werde doch hoffentlich noch Kinder bekommen. Aber Maxi bleibt für immer verloren. Der Schmerz ist kaum auszuhalten. Mein Freund ist mir auch keine Hilfe. Er ist der Meister im Verdrängen und kann die Trauer und den Schmerz nicht zulassen. Ich hab das Gefühl ich müsste ihn wachrütteln. Ich sehe wie der Verlust ihn quält. Er lässt mich nicht an sich ran. Und meine Kraft wird immer weniger. Ich weis nicht was ich tun soll!
13-05-10 15:17:43
memaro04@aol.com
Hallo Maxi,
mir ist Dein Satz sofort aufgefallen: \" so wie die Gesellschaft es von mir verlangt, verhalte ich mich.\" Ich mache nichts , als daß ich ebenfalls schauspielere und so durchs Leben gehe, wie man es von mir gewohnt ist. Aber ea fällt mir verdammt schwer. Nur Du allein mußt für Dich ämpfen, daß es für Dich auszuhalten ist . Das ist auch meine Erfahrung. Ich bin Mutter, die ihren Sohn mit fast 19 Jahren durch einen verkehrsunfall verloren hat.
Liebe Grüße Ina
13-05-10 15:20:14
Ina
Entschuldige, ich meine natürlich Dich, Yvonne!
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