Mitgliederversammlung 2010
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Leipzig, November 2009

 

Liebe Mitglieder, 

das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu. Ein ereignisreiches Jahr, das auch in unserer Verbandsarbeit Spuren der Veränderung hinterlässt.

Der Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V. wächst zu einem Dachverband, der im Sinne der Hilfe für Betroffene arbeitet. Er ist aber auch gleichzeitig Koordinator und Helfer für die Vereine und Selbsthilfegruppen vor Ort und für helfende Institutionen. Um den Gruppen und Vereinen mehr und gezieltere Unterstützung geben zu können, müssen wir zügiger das in die Tat umsetzen, worüber wir schon lange sprechen: Wir müssen den Aufbau und die Struktur unseres Bundesverbandes straffen und durchschaubarer gestalten. Wir werden deshalb keine „natürlichen Mitglieder“ mehr in den Bundesverband als Dachorganisation direkt aufnehmen. Es mag vielleicht paradox klingen, aber damit werden wir auch den natürlichen Mitgliedern, also den Menschen, die Möglichkeit erleichtern, Hilfe direkt in ihrer Region, also „vor der Haustür“, zu finden und wahrzunehmen.

Praktisch bedeutet das: Wenn Sie jetzt als Einzelmitglied dem Bundesverband angehören und eine Selbsthilfegruppe begleiten, bitten wir Sie, uns das formlos mitzuteilen. Dann wird Ihre Mitgliedschaft in eine Gruppenmitgliedschaft geändert.

Sind Sie jetzt natürliches Einzelmitglied und fördern den Bundesverband mit Ihrem Beitrag, haben aber keinen Anschluss an eine Gruppe, verwandelt sich Ihre Einzelmitgliedschaft in eine Fördermitgliedschaft.

Diese Strukturveränderungen sind nötig, um die Gesamtheit der Hilfsangebote in Deutschland politisch zu verdeutlichen und auch unser Netzwerk stärker darzustellen und auszubauen. So können Menschen in Not schneller Hilfe finden.

Diese Veränderungen werden durch die Mitglieder in der Mitgliederversammlung am

26. März 2010 beschlossen. Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Jahrestagung vom 26. – 28. März in Bremen statt. Der Bundesvorstand freut sich auf Ihr Kommen.

Zum Ende dieses Ereignis- und arbeitsreichen Jahres möchte ich Ihnen noch einmal das

Motto auf den Weg geben, das über unserem Jahresbericht für 2008 steht:

 

Es ist gut,

wenn uns die verrinnende Zeit

nicht als etwas erscheint,

das uns verbraucht,

sondern als etwas,

das uns vollendet. (Antoine de Saint Exupéry)

 

Ihnen allen wünsche ich eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und freue mich auf ein Wiedersehen in Bremen.

 

 

Ihre Petra Hohn

 

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