Pressekonferenz
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Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit verfolgen wir zwei Ziele:

1. Der Verein und die Arbeit der Verwaisten Eltern sollen so bekannt werden, daß jeder Betroffene weiß, daß man sich an uns wenden kann.

2. Unsere Arbeit muß so bekannt wer-den, daß auch Nichtbetroffene auf die Idee kommen, für uns zu spenden.

 

Pressekonferenz

Als ersten Schritt der Öffentlichkeitsarbeit planten wir eine Pressekonferenz. Herr Horst Prießnitz, inzwischen als Beiratsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit vom Vorstand benannt, teilte mir in einem Telefonat mit: „Also, wir müssen noch in der 1. Jahreshälfte eine Pressekonferenz abhalten.“ Herr Prießnitz sicherte mir seine sachkundige Un-terstützung zu. Mutig stimmte ich zu, mit dem Wissen, daß ich keine Ahnung hatte, wie sowas geht. Ich kannte nur aus dem Fernsehen diese Bilder, wo Reporter sich fast gegenseitig auf die Schulter steigen, um Fotoapparat und Mikrofone so dicht wie möglich an den Ort des Geschehens (den Mund einer wichtigen Person) zu bringen. Ganz so gefragt waren wir nicht.

Am 14.6.2000 fand sie nun statt: die allererste Pressekonferenz des Verwaiste Eltern in Deutschland e.V.

Fragen wie: wo soll sowas stattfinden?

  was braucht man dazu (Pressemappe)

  wie lädt man dazu ein?

  wen lädt man ein?

konnten gemeistert werden, dank der zu-verlässigen Unterstützung von Herrn Prießnitz, Frau Salzbrenner und Frau Nüßlein als Referenten, Frau Wiarda, die Scherenschnitte für die Pressemappe zur Verfügung stellte, Frau Wölfing und Frau Salzbrenner, deren Texte wir drucken durften und Dank der Journalistin und Autorin, Frau Peter, (siehe Buchvorstellung), die mich überhaupt erstmal einwies in die Geheimnisse einer Pressemappe.

Veranstaltungsort

Großes Glück hatten wir mit unserem Veranstaltungsort: Das Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg! Wir alle waren glücklich, daß die Vier Jahreszeiten uns diese Veranstaltung gesponsort haben: Sie stellten uns den Raum zur Verfügung, organisierten den anschließenden Empfang, zwei Kellner servierten köstliches, ebenfalls gesponsortes Fingerfood. Wir wurden verwöhnt – und das tat gut!

Dem Hotel Vier Jahreszeiten sagen wir hier ganz herzlich Dankeschön.

Wir wurden dort behandelt, als wären wir bestzahlende Gäste.

Bericht und Vorträge finden Sie hier:




Die Pressekonferenz aus der Sicht einer Beteiligten
Frau Knöll rief mich an: Haben Sie Zeit und Lust, zur Pressekonferenz nach Hamburg zu kommen? Lust hatte ich, und die Zeit nahm ich mir gerne. Verwaiste Mutter, das bin ich nun seit acht Jahren. Wo und wann immer es möglich ist, bekenne ich mich dazu. Das hilft mir und es hilft, glaube ich, auch anderen. Vor allem denen, die noch nicht so lange an dieser Bürde tragen – und es ist eine lebenslange Bürde, wenn sie auch mit der Zeit tragbarer und... Gabriele Knöll, Horst Prießnitz


Wenn mir das passiert wäre, ich hätte es nicht überlebt, sagte eine Freundin. Vor Christians Tod habe ich auch so gedacht. Warum habe ich es überlebt? Nicht nur überlebt: Ich lebe wieder. Nicht wie früher, bevor sich unser Sohn durch Abgase das Leben nahm. Es ist die Trauer um sein ungelebtes Leben, um das, was er erleiden mußte. Um meine Unfähigkeit, ihm zu helfen. Um seinen einsamen Tod. Um die Liebe, die ich ihm- und er mir- nicht mehr geb...

Patentrezepte will und kann ich nicht geben
Seit neun Jahren begleite ich verwaiste Eltern in Trauerseminaren. Die Erinnerung an mein erstes Seminar, das ich als Referentin mitgestaltete, ist noch sehr lebendig. Natürlich arbeitete ich mich im Vorfeld in die Problematik ein: Ich las einschlägige Literatur zum Thema, befragte Kollegen und Kolleginnen, die bereits Erfahrung in der Trauerbegleitung hallen, und bereitete mich durch eine mehrjährige Zusatzausbildung auf diese Tätigkeit vo... v.l.n.r. G. Knöll, H. Prießnitz, L. Nüßlein, R. Salzbrenner

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