Am 10. September soll im Rahmen des dritten Internationalen Welttags unter dem Motto "Mit Verständnis zur neuen Hoffnung" der Suizidprävention bundesweit in mehreren Städten auf das Problem aufmerksam gemacht werden. Auf der zentralen Veranstaltung in Berlin werden nach einem ökumenischen Gottesdienst etwa 11.000 Kerzen rund um die Gedächtniskirche aufgestellt, um an die Gestorbenen zu erinnern. Schwerpunkt der Aktion seien in diesem Jahr die Angehörigen. Es gebe zu wenig Betreuungs- und Beratungsangebote, kritisierte der nationale IASP-Repräsentant Georg Fiedler.
Bei Jugendlichen unter 20 Jahren sind Suizide die zweithäufigste Todesursache nach Unfällen. Jeder Selbstmord betrifft Schmidtke zufolge im Schnitt sechs weitere Personen, also Angehörige, Freunde oder Arbeitskollegen direkt. Im Vergleich unter den einzelnen Bundesländern ist die Suizidrate in Sachsen und Thüringen besonders hoch. Die Gründe dafür seien nicht bekannt, betonte Schmidtke.
Quelle: n-tv.de  


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