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Lehrer und Klassenkameraden sind die “zweite Familie” eines Kindes. Sie haben auch starke Gefühle wenn ein “Familienmitglied” mit Tod konfrontiert wird. Diese Ratschläge sind von trauernden Eltern, überlebenden Kindern, Schulpersonal und Therapeuten erstellt worden, um die zu unterstützen, die einem Kind helfen möchten.
Die Trauer eines Kindes
Kinder neigen dazu ihre Trauer mit ihrer Verhaltensweise auszudrücken. Sie handeln nach ihren Gefühlen und Emotionen. Richten Sie sich nach deren Verhalten.
Jedes Kind reagiert anders. Rückzug, Aggressivität, Panik, Angst, Wut, Schuld, rückläufige Entwicklung und körperliche Symptome sind alles Anzeichen von Trauer. Sein Sie geduldig und haben Sie Verständnis.
Wenn Kinder trauern verkürzt sich deren Konzentrationsspanne. Schularbeit kann dadurch beeinträchtigtwerden.
Es kann passieren, daß ein Kind versuchen wird, seine Gefühle von Wut, Schmerz und Angst zu leugnen indem es sie unterdrückt. Aber letztendlich wird die Trauer übernehmen und Gefühle werden entweichen. Es können Monate oder gar Jahre sein ehe ein Kind Anzeichen der vollen Auswirkung des Todes in der Familie zeigt.
Trauernde Kinder müssen ihre Identität wieder aufbauen. “Wer bin ich?” wird zu einer wichtigen Angelegenheit. Helfen Sie ihm auf seiner Suche.
Wahrnehmung von Tod
Mit Alter und Erfahrung ändert sich die Wahrnehmung eines Kindes gegenüber Tod. Kinder im Kindergarten- oder Vorschulalter sehen den Tod vielleicht als etwas vorübergehendes. 6-bis 10-jährige werden sich der Wirklichkeit und Endgültigkeit des Todes bewußt. Diese zeigen sich eventuell neugierig in Bezug auf Tod und Beerdigungsritualen. 11-jährige fangen an, den Tod wie Erwachsene wahrzunehmen.
Ausdruck von Trauer
Setzen Sie sich mit ihren eigenen Gefühlen gegenüber dem Tod auseinander. Teilen Sie Ihre Gefühle mit dem Kind und der Klasse. Es ist in Ordnung zu weinen, traurig oder wütend zu sein. Es ist sogar in Ordnung zu lächeln.
Wenn ein Schüler Sie auserwählt für ein Gespräch, sein Sie erreichbar und hören Sie richtig zu. Hören Sie mit Ohren, Augen und Herzen zu.
Berühren Sie den Schüler. Eine herzliche Umarmung sagt aus “ich weiß was passiert ist und es geht mir nahe. Ich bin für Dich da wenn Du mich brauchst.”
Sein Sie offen und ehrlich mit Gefühlen. Schaffen Sie eine Atmosphäre die Fragen einlädt (?) und Vertrauen und Liebe pflegt.
Ermutigen Sie Kinder, ihren Kummer zu zeigen. Erkennen Sie die Wahrheit an, daß Trauer weh tut. Versuchen Sie nicht, das Kind (oder die Klasse oder auch sie selbst) vor dem Schmerz zu retten. Bieten Sie Unterstützung und sein Sie erreichbar.
Bieten Sie einen ruhigen, privaten Ort an, an den das Kind jederzeit kommen kann, wenn es alleine sein möchte. Fast alles kann zu tränen führen. Respektieren Sie, daß das Kind trauern muß. Helfen Sie Schülern klarzumachen, daß Trauer eine ganz natürliche und normale Reaktion auf Verlust ist.
Isolieren Sie Kinder nicht vom Tod. Setzen Sie die Kinder dem Tod als ein natürlicher Teil des Lebens aus. Ergreifen Sie ein herabgefallenes Blatt, eine eingegangene Blume, ein totes Insekt, Vogel oder Haustier als eine Möglichkeit, mit der Klasse den Tod als Teil des Lebenszyklus zu diskutieren. Erforschen Sie Gefühle über Tod, Verlust und Trauer durch Bücher. Reden Sie gemeinsam als “Klassenzimmer Familie”.
Trauer im Klassenzimmer
Bedenken Sie, daß eine Klasse als Gruppe fungiert, und das Teilen von Trauer der ganzen Klasse helfen kann. Das bedeutet, das Schüler sich mit dem Tod in einer sicheren und umsorgten Atmosphäre auseinandersetzen, wo das trauernde Kind Leute vorfindet, die es unterstützen. Indem wir den Trauer miteinander teilen, kann man das verschlimmernde Problem der Schule wie auch die Isolieren die Trauernde oft empfinden eliminieren.
Versuchen Sie nicht, das trauernde Kind durch besondere Vorrechte oder Entschädigungen aus der Menge hervorzuheben. Es muß sich immer noch wie ein Teil seiner Gruppe fühlen und es sollte von ihm erwartet werden, sich auch dementsprechend zu verhalten. Mildern Sie Ihre Erwartungen mit Verständnis und Freundlichkeit, aber erwarten sie dennoch, daß das Kind weiterhin fungiert.
Wenn möglich, treffen Sie sich mit einigen Freunden des trauernden Kindes, um denen zu helfen damit klarzukommen und herauszufinden, wie sie es unterstützten können. Es kann sein, daß sich Freunde unwohl fühlen mit ihren Versuchen das Kind anzusprechen.
Helfen Sie, für das Kind eine Gruppe zu finden, die ihm Unterstützung bietet. Vielleicht gibt es weitere Schüler in der Schule, die ähnliches durchgemacht haben. Eine Einladung, mit denen Gedanken auszutauschen wird vielleicht gerne angenommen.
Haben Sie Bücher in der Bücherei über Tod und Trauer bereitstehen. So können Sie dem Kind ein Buch anbieten, was es lesen kann.
Nehmen Sie Kontakt zu den Eltern auf. Halten Sie sich gegenseitig über die Fortschritte des Kindes auf dem neuesten Stand.
Kenntnisnahme eines Todes
Es ist wichtig und angebracht, daß die Schulgemeinschaft von dem Tod eines Schülers Kenntnis. Unterstützen Sie Diskussionen Ausdrücke von Trauer, wie z.B. Vortragen von Gedichten, Bildern und Zeichnungen, im Klassenzimmer. Tun Sie etwas, um von dem Tod Kenntnis zu nehmen, damit die Schüler das gleiche tun können.
Kinder und Jugendliche werden sich, während sie älter und reifer werden, stets weiter mit dem Tod eines Familienmitglieds auseinander setzen. Sein Sie weiter erreichbar und unterstützen Sie sie so wie Sie es jetzt tun.
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