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Das mag doch keiner lesen oder sehen. Das macht doch traurig?
Noch vor einigen Jahren wehrten Journalisten unser Begehren, doch einmal über die Situation von Familien nach dem Tod eines Kindes zu berichten, ab mit der Begründung: "Das mag doch keiner lesen. Das macht doch traurig."
Das hat sich sehr geändert. Oft nutzen Jounalisten das Schicksal bekannter Menschen als Aufhänger, um zu zeigen, daß vergleichbare Tragödien leise und oft unbeachtet viele Familien ereilen.
Die Medien haben erkannt: Zum ganzen Leben gehört auch das Leid, der Tod, die Trauer.
Wenn wir wirklich wollen, daß unsere Mitmenschen etwas erfahren über die Nöte, den Kummer und die Bedürfnisse von Familien nach dem Tod eines Kindes, bedarf es unserer Mithilfe.
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