Ganz speziell zum Thema: Der erste Urlaub nach dem Tod meines Kindes, hier nun ein Vorschlag von Gerlind Bialas:
„Ich gestalte die Mitte mit „Mitbringseln“ (Reiseandenken wie Muscheln, Steinen, Sand, bizarre Holzstücke, kunstgewerbliche Gegenstände, Blumen usw.).
In der ersten Runde sucht sich jeder das ihn ansprechendste und entsprechende Teil aus und erzählt, was Urlaub für ihn bedeutet, an was ihn das ausgesuchte Teil erinnert, was er selbst aus dem Urlaub mitgebracht hat...
Die zweite Runde bezieht sich auf den ersten Urlaub nach dem Tod des Kindes – Anregungen für Fragen, Gedanken etc.
- Wann bin ich das erste Mal in den Urlaub gefahren?
- Wohin bin ich gefahren?
- Mit wem bin ich gefahren?
- Wie lange wollte ich fahren?
- Wie war es so weit weg von zu Hause, vom Grab des Kindes?
- Wie habe ich mich mit Freunden, Bekannten, Mit-Gästen unterhalten?
- Was konnte, was wollte ich erzählen?
- Wie lange bin ich tatsächlich geblieben?
- Wie bin ich zurückgekommen?
Gibt es etwas, was, wenn auch nur für ganz kurze Zeit, mir Freude gemacht hat? Ich schreibe es in die vorbereitete Papiermuschel und verwahre es als Schatz (wie die Perle in der Muschel), den ich ab und zu hervorholen und ansehen kann...“