
Ihren ersten Sohn Julian bekam Rike erst nach sieben Jahren und unter Aufbietung aller ärztlichen Kunst. Deswegen ist niemand überraschter als sie, als sie sich nach der Trennung von ihrem Mann auf eine kurze leidenschaftliche Affäre einlässt und kurz darauf feststellt, dass sie schwanger ist. Allen widrigen Umständen zum Trotz entschließt sich die alleinerziehende Mutter voller Optimismus, dieses Baby auszutragen, ein Mädchen, wie sie überglücklich erfährt. Doch Regine ist von Anfang an auffällig ruhig, und Ende des vierten Monats sieht Rike auf dem Bildschirm des Ultraschallgeräts, dass das Herz ihrer Tochter aufgehört hat zu schlagen. In ihrer Trauer und Verzweiflung erfährt die Mutter zu ihrem Entsetzen, dass sie ihr totes Kind unter Wehen gebären muss...
Die Autorin ist eine "Powerfrau", die durch die Hölle geht. Doch sie zerbricht nicht an den dramatischen Umständen, sondern geht gestärkt aus dieser Lebenskrise hervor, um eine Initiative zu gründen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Schwangeren, die ihr totes Baby gebären müssen, kraftvoll zur Seite zu stehen. Ein Erfahrungsbericht, der zu Tränen rührt – und doch auch Mut macht.
Die Autorin:
Friederike Rosenfeld
Lübbe-Verlag
Taschenbuch
7,90 Euro
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Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V.