Nie klingt das Lied der Ewigkeit
uns reiner als in diesen Tagen,
da unsre Felder weit und breit
den jungen neuen Roggen tragen-
da scheu am kahl gewehten Baum
sich schon die Knospen wieder runden,
und Tod und Leben, Tag und Traum
sich im Unendlichen gefunden.
Was sterbend sich der Erde gab,
muß doch dem Leben wieder dienen.
des Todes dunkler Wanderstab
muß alle Jahre wieder grünen.
Nichts, nichts vergeht, nicht ich noch du,
nicht welkes Laub noch goldne Saaten.
uns trägt des Winters Ruh
zu Urständ und zu neuen Taten.
Annemarie Koeppen
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Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V.