Frühling - es wird wärmer. Die Knospen an Bäumen und Büschen werden dicker, brechen auf. Grämt es die Betroffenen, dass neues Leben entsteht - Ihr Kind, Geschwister oder Enkel aber tot bleibt? Oder spüren Sie in sich selbst etwas Neues wachsen?
Dein Geburtstag! Ein Stich ins Herz! Wie gerne hätte ich heute für Dich den Kerzenkranz aufgestellt! Statt dessen gehe ich zum Friedhof und zünde ein trauriges Licht an. Geburtstag - ein fröhliches Fest?
Wieder verändert sich die Natur. Die Tage werden kürzer, kühler und dunkler. Nebel steigt auf, hält sich manchmal bis zum Mittag und der Tag will nicht aufklären. Die Nächte werden länger.
Was bedeutet Ostern für Menschen, deren Kind, Geschwister oder Enkel gestorben ist? Da reden die Christen von "Auferstehung von den Toten". Auferstehung - nur mein Kind bleibt tot?
Da sind sie wieder, die kleinen und großen Schüler, die Erst- bis Zwölftklässler. Wie mag es den Eltern zumute sein, deren Kinder auch einmal dabei waren und jetzt nicht mehr am Leben sind?
Die Natur explodiert geradezu. Üppiges Leben. Überfluss!
Wohin man geht, man sieht kleine Kinder, lärmend glücklich, ausgelassene junge Leute - überall Erinnerungen an das, was wir nicht mehr haben. Wie geht es Ihnen mit dieser Zeit?
Der Todestag gehört zu den Tagen, vor denen Trauernde oft schon lange im Voraus Angst haben. Angst, dass das Entsetzen und Grauen wieder aufs Neue war wird, wieder mit aller Intensität spürbar wird. Kann man solche Tage ignorieren? Einfach leben wie jeden anderen Tag auch?
Taufe - Aufnahme des neuen Erdenbürgers in die christliche Gemeinschaft.
Taufe, zumeist ein großes Familienfest. So viel verbinden Eltern mit der Taufe der Kinder. Kann man einen solchen Tag auf besondere Weise begehen?