Der Todestag gehört zu den Tagen, vor denen Trauernde oft schon lange im Voraus Angst haben. Angst, dass das Entsetzen und Grauen wieder aufs Neue war wird, wieder mit aller Intensität spürbar wird.
Kann man solche Tage ignorieren? Einfach leben wie jeden anderen Tag auch?
Wie "begeht" man einen solchen Tag in würdigem Gedenken? Allein oder mit anderen Menschen?
Ich suche dich, bis meine Füße aufgetragen sind und meine Augen Tag und Nacht nicht mehr mehr unterscheiden. Ich rufe nach dir, bis mein Schreien die Wolken aufreißt und dein Name sich in das Blau des Himmels einritzt. Nun ruhe ich mich aus, lege mich auf einen Regenbogen und warte auf dich... (Verfasser unbekannt) [mehr]
Jedes Jahr, um die gleiche Zeit, stirbt mein Herz deinen Tod. Wenn der Kalender den Sommer anzeigt, falle ich mitten in den Winter. Wenn die Natur Bunt anlegt, sehe ich Grau. Wenn die Sonne sich auf den Gesichtern spiegelt, ist sie für mich in Trauer. Jedes Jahr um die gleiche Zeit, sterbe ich deinen Tod. Um danach das Atmen neu zu lernen. (Verfasser unbekannt) [mehr]
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Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V.