Vorstand

Dr. Franziska Offermann (1. Vorsitzende)

Wann und wo bin ich geboren?

Am  1. 5. 1966 bin ich in Wilhelmshaven an der Nordsee geboren.

Wo lebe ich jetzt?

Seit über 30 Jahren lebe ich in und um München

Welchen Beruf habe ich?

Ich bin studierte Pharmazeutin und habe wissenschaftlich an chinesischen Arzneipflanzen gearbeitet, als Trainerin, sowie in der öffentlichen Apotheke.

Was mache ich beruflich?

Inzwischen bin ich hauptberuflich Trauerbegleiterin, Traumafachberaterin und Yogalehrerin und betreue Familien, sowie Einzelpersonen, Arbeitnehmer und Führungskräfte bei Trauer am Arbeitsplatz.

Seit wann und warum engagiere ich mich beim VEID, bzw. für die Verwaisten Eltern und trauernde Geschwister?

1998 ist mein Sohn Lorenz gestorben. Seit dem bin ich dem Verein in München verbunden, wo ich seit 2000 eine Gruppe nach frühem Verlust begleitet habe. Das Ehrenamt ist mehr geworden, ich habe in München sechs Jahre im Vorstand als Schatzmeisterin und als Schriftführerin gearbeitet, weiterhin Gruppen betreut und die Trauerbegleiterausbildung fünf Jahre begleitet. Heute begleite ich eine Selbsthilfegruppe in Starnberg bei München. Die Arbeit für Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister empfinde ich als sinnstiftend und erfüllend. Zunächst wollte ich dem Verein, der mir in schlimmen Zeiten geholfen hat, etwas zurückgeben. Ich möchte auch in Zukunft für betroffene Familien da sein und mich dafür einsetzen, die Situation für Betroffene in allen Lebensbereichen weiterhin zu verbessern, damit hilfreiche Trauerwege möglich werden. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Integration auf allen Ebenen Frieden schaffen kann.

Wofür möchte ich mich im Vorstand des VEID einsetzen?

Als gewählte erste Vorsitzende sehe ich es als meine Aufgabe an, alle Gruppen und Vereine des VEID aus der Bundesrepublik unter unserem Dach gut zu vernetzen. Gerne bin ich für diese Anliegen Ansprechpartnerin. Ich denke, dass wir unsere Kräfte zum Wohl der betroffenen Familien gut bündeln dürfen, um unsere Bedürfnisse im Gesundheitssystem, in der Politik und in der Gesellschaft noch deutlicher machen zu können. Im Vorstand werden wir uns darum bemühen, unsere Arbeit für trauernde Familien weiter zu verbessern und die Gruppen in ihrer Arbeit zu unterstützen. Dazu gehört die Aus- und Weiterbildung unserer Trauerbegleiter, unsere Präsenz im Internet, Verbreitung von Fachinformationen für Trauernde, Begleiter und Angehörige. Weiterhin wichtig sind Kontakt und Austausch mit anderen Organisationen, die in der Trauerbegleitung von Familien engagiert sind, sowie der Vortrag unserer Vereinsanliegen in allen Bereichen der psychosozialen Versorgung, im Gesundheitswesen und in der Politik.

Was mache ich noch in meiner Freizeit?

Meine Familie bedeutet mir sehr viel, denn wir alle wissen, wie schnell sich die Zeiten ändern können. Erholung und Entspannung finde ich beim Yoga, Laufen, Skifahren, Wandern, Radfahren und Schwimmen. Auf dem Sofa genieße ich gerne ein gutes Buch oder auch den ein oder anderen Film.

Petra Hohn (Geschäftsführerin)

Mein Name ist Petra Hohn, wurde 1957 in Altenburg/Thüringen geboren und bin verheiratet.

1998 verloren wir unser einziges Kind, unseren Sohn Carsten durch Suizid, er war 18 Jahre alt.

Nach mehreren Besuchen von Trauerseminaren in Bad Segeberg wurden, mein Mann und ich 1999 Mitglied im Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland.

2003 schloss ich meine 2-jährige Ausbildung zur Trauerbegleiterin ab. Meinen Beruf als Bautechnikerin gab ich 2006 auf und leite seitdem die Bundesgeschäftsstelle in Leipzig.

Autorin des Buches „Plötzlich ohne Kind“ Gütersloher Verlagshaus 2008

Kerstin Gleißberg (2. Vorsitzende)

Wann und wo bin ich geboren? Wo lebe ich jetzt?

Geboren bin ich 1969 in Dohna (Sachsen). Mit meiner Familie lebe ich in Heidenau Großsedlitz (Landkreis Sächsische Schweiz/ Osterzgebirge)

Welchen Beruf habe ich?

An der EHS in Dresden habe ich meinen Abschluss als Sozialpädagoge erworben.

Was mache ich beruflich?

Ich bin zur Zeit stellvertretende Leiterin im AWO Lessinghort in Pirna.

Seit wann und warum engagiere ich mich beim VEID, bzw. für die Verwaisten Eltern und trauernde Geschwister?

Durch meine Tätigkeit bei den Verwaisten Eltern in Dresden habe ich 2004 Kontakt zum VEID und zu Petra Hohn aufgenommen. Da ich seit 2000 eine Geschwistergruppe in Dresden leite, war ich bemüht im engen Austausch  mit Petra Hohn und dem VEID zu bleiben. Ich konnte somit meine Erfahrungen als betroffene Schwester im Bundesverband einbringen und durch die Weiterbildungen beim VEID meine Arbeit mit den Geschwistern in Dresden erweitern.

Wofür möchte ich mich im Vorstand des VEID einsetzen?

Ich möchte den Geschwistern eine Stimme geben und weiter auf sie und ihre Trauer aufmerksam machen, da die trauernden Geschwister oft aus dem Blick der Öffentlichkeit verschwinden. Trauernde Geschwister leiden unter dem Verlust der Bruders oder der Schwester und unter der Trauer der Eltern und sind damit oft allein.  Hilfsangebote für trauernde Geschwister und Aufklärung für Familienangehörige, Freunde und Bekannte sollen beiden Seiten helfen mit der Trauer umzugehen.

Was mache ich noch in meiner Freizeit?

In meiner Freizeit versuche ich viel mit meiner Familie zu unternehmen. Gemeinsame Reisen, Familientreffen, Veranstaltungsbesuche wie Konzerte oder Kinoabende sind der perfekte Ausgleich zur stressintensiven Arbeitswoche. Aber auch das Fotografieren und Gitarre spielen sind für mich ein wohltuender Ausgleich.

Ricardo Sirvent (Schatzmeister)

Coming soon

Michael Lindner (Schriftführer)

Wann und wo bin ich geboren? Wo lebe ich jetzt?

Geboren bin ich 1963 in Crivitz, Bezirk Schwerin (heute Mecklenburg-Vorpommern).

Mit meiner Familie lebe ich seit 2000 in Leipzig. Damals zog mich die Arbeit hierher und wir sind geblieben.

Welchen Beruf habe ich?

An der Karl-Marx-Universität Leipzig habe ich meinen Abschluss als Diplom Journalist erworben.

Was mache ich beruflich?

Ich bin gegenwärtig Leiter PR/Unternehmenskommunikation – Pressesprecher am Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH.

Seit wann und warum engagiere ich mich beim VEID, bzw. für die Verwaisten Eltern und trauernde Geschwister?

2006 lernte ich Petra Hohn während meiner Arbeit als Hausleiter eines Elternhauses für Angehörige schwer kranker Kinder kennen. Da ich in der Funktion selbst mit der Betreuung von Familien befasst war, die in Folge von Erkrankungen ihre Kinder im Krankenhaus verloren haben, strebte ich eine enge Zusammenarbeit mit dem VEID an.

Auch nach meinem Wechsel vom Elternhaus hielt ich den Kontakt, zumal sich meine Frau als Trauerbegleiterin für den VEID in Leipzig engagierte. Ich brachte mich mit meinen Erfahrungen bei der Pressearbeit sowie bei der Organisation von Veranstaltungen in Leipzig ein.

Wofür möchte ich mich im Vorstand des VEID einsetzen?

Ich möchte noch aktiver den VEID unterstützen, dass das Thema „Tod eines Kindes“ in der Öffentlichkeit diskutiert wird und die Familienangehörigen, Freunde sowie Bekannte Unterstützung erhalten, um ihre Trauer bewältigen zu können. Ihnen muss es mehr ermöglicht werden, wieder am Leben in der Gesellschaft teilhaben zu können; mit dem Schmerz, mit der Trauer und mit Hoffnung.

Die Netzwerkarbeit zähle ich auch zu den wichtigen Arbeiten, die ich zu meinen Aufgaben zähle.

Was mache ich noch in meiner Freizeit?

Meine Familie steht im Mittelpunkt meines Lebens. Um die Notwendigkeiten des Lebens zu bewältigen, suche ich den Halt in der Familie durch gemeinsame Freizeitaktivitäten. Reisen, Fahrradtouren, Lesen, Kino, Ballett zählen genauso dazu wie die politische Diskussion mit Freunden über eine gerechte und soziale Gesellschaft.

Wenn die Zeit bleibt, dann berate ich das Team um Dieter Hormann vom Clown-Museum Leipzig.

Elke Kilian (Beisitzerin)

Mein Name ist Elke Kilian, geboren 1959 in Sondershausen.

Nach meinem Studium zur Bauingeneurin und diversen Aus- und Weiterbildungen zur Bausachverständigen und Anlagenplanerin arbeite ich nun als Projektmanagerin für Photovoltaikanlagen.                                                             

Ich lebe in Weinbergen, bin seit August 2005 als Notfallseelsorgerin in Nordhausen tätig, 2006 Ausbildung beim VEID zur Trauerbegleiterin. 2006/2007 Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter und 2007 zum Familienbegleiter im Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V.. Nach meinem Umzug nach Mühlhausen Weiterführung meiner Tätigkeit als Notfallseelsorgerin; 2006 - Gründung der Selbsthilfegruppe Verwaiste Eltern Nordhausen und tätig als Gruppenleiterin.

Stephan Hadraschek (Beisitzer)

Mein Name ist Stephan Hadraschek, geboren 1967 in Berlin. Studiert habe ich Geschichtswissenschaften, Germanistik, Erziehungswissenschaften und Philosophie an der TU Berlin.  

Derzeit bin ich als Referent für Öffentlichkeitsarbeit/Marketing bei der Firma Otto Berg Bestattungen GmbH & Co. KG in Berlin tätig; davor bei einem großen, bundesweit tätigen Bestattungskonzern. 

Neben der Mitgliedschaft beim VEID bin ich u.a. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal (AFD) und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und betreibe einen Blog zur Sepulkralkultur (www.sargsplitter.de). Insbesondere die Vermittlung dieser für unsere Gesellschaft so wichtigen Themen (Sterben/Tod/Trauer) in der Öffentlichkeit ist für mich bedeutend.

Ein besonders tragisches Ereignis im Sommer 2006  - der Tod eines achtjährigen Mädchens - hat mich näher zum Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland herangeführt. Die vielen intensiven Gespräche mit der 1. Vorsitzenden des VEID, Petra Hohn, haben mich dann so sehr beeindruckt und bestärkt, dass ich auch aktives Mitglied werden wollte. 

Bei meiner beruflichen Tätigkeit ist mir in den letzten Jahren immer deutlicher geworden, wie wichtig gute Trauerarbeit ist bzw. sein sollte – und wie oft es damit selbst bei entsprechenden Institutionen hapert. 

Auch aus diesem Grunde habe ich auch eine Trauerbegleiterausbildung (VEID) in Berlin absolviert. Vereine wie der VEID sind unentbehrlich, denn sie ermöglichen erst eine vernetzte Hilfestellung, die von staatlichen Stellen kaum zu leisten ist. Und ein Kind zu verlieren ist wohl das tragischste und existentiellste Ereignis, das einer Familie widerfahren kann. 

Hier für den Verband „Lobbyarbeit“ im besten Sinne zu machen und die Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen, ist mir ein großes Anliegen.

Dieter Jantz (Beisitzer)

Wann und wo bin ich geboren? Wo lebe ich jetzt?

1961

Wesel, NRW

Welchen Beruf habe ich?

Polizeibeamter

Seit wann und warum engagiere ich mich beim VEID, bzw. für die Verwaisten Eltern und trauernde Geschwister?

2006 – Eigene Betroffenheit, Engagement in einer SHG

2006 gründete ich zusammen mit meiner Frau in Wesel eine offene Selbsthilfegruppe für verwaiste Eltern, mit Unterstützung des Landesverbandes Verwaiste Eltern NRW. Neben den Gruppenstunden konnten wir mit weiteren Selbsthilfegruppen und kirchlicher Unterstützung eine inzwischen etablierte Gedenkandacht zum Worldwide Candlelighting aufbauen. 2008 gründeten wir zusammen mit vielen Gruppen um den Bereich Trauer ein “Trauernetzwerk Rechter Niederrhein“ unter der Federführung der Hospizinitiative.

Wofür möchte ich mich im Vorstand des VEID einsetzen?

Ich möchte mithelfen, dass betroffene Eltern und Geschwister so schnell wie möglich die nötige Hilfe bekommen, die sie brauchen. Dazu braucht es engagierte und gut ausgebildete Ersthelfer und weitere Begleitung, etwa durch die örtlichen Selbsthilfegruppen. Diese, nicht zu beziffernde Hilfe vor Ort braucht aber auch Unterstützung durch Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit, damit Trauer den Raum im Leben der betroffenen Eltern und Geschwister finden kann, den es braucht, um weiterleben zu können. Darüber hinaus sollten aber auch die Helfer einen Ansprechpartner finden. Dabei muss der Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. die entsprechenden Rahmenbedingungen und Vernetzung schaffen, etwa durch Unterstützung mit Referenten, Informationsveranstaltungen für Ersthelfer, wie etwa Polizei, Feuerwehr, Krankenhäuser, Notfallseelsorger und Bestatter. Entwicklung von Hilfsmaterialien, wie Flyer und Broschüren, die vermeiden, dass betroffene Eltern und Geschwister in der ersten Phase der Trauer nicht noch unnötig traumatisiert werden. 

Was mache ich noch in meiner Freizeit?

Ich engagiere mich darüber hinaus in der Leichtathletik, wo ich aktuell als Trainer, Abteilungsleiter, sowie im Verband in verschiedenen Funktionen tätig bin.


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