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Der Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V. ist ein Netzwerk von mehr als 500 Gruppen deutschlandweit.

Was geschieht in diesen Gruppen?

Durch das Leid hindurch, nicht am Leid vorbei, führt der Weg in neues Leben. In den Gruppen finden die Trauernden nach dem Tod des Kindes den schützenden Raum, in dem dieses Leid zugelassen werden darf -  ohne Angst vor Bewertung oder gar Verurteilung, ohne Angst vor vordergründiger Vertröstung in Form oft gut gemeinter aber verletzender Ratschläge. Hier darf erinnert werden – immer wieder, bis der Schmerz der Erinnerung sich wandelt in einen kostbaren Schatz, der das Fundament für das Experiment Zukunft wird.

Aus mitgeteilter Trauergeschichte wachsen verwaiste Eltern so in geteilte Lebensgeschichte hinein.

Trauer ist keine Krankheit, kann aber krank machen – zumal in unserer leistungsorientierten Gesellschaft, die wenig Raum lässt für den, der nicht funktioniert. Nicht gelebte Trauer ist oft genug der Auslöser für unzählige psychosomatische und körperliche Erkrankungen.

Inzwischen gibt es ca. 600 lokale Gruppen, die sich jeweils vor Ort aus dem Bedürfnis der Trauernden heraus gründeten. Mit der stetigen Zunahme der bundesweiten Anfragen bezüglich Information, Beratung, Seminarangeboten und Koordinationsbedarf waren die Gruppen und die örtlichen Vereine schnell überfordert. Aufgrund dieser Entwicklung wurde 1997 in Berlin der Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V. (VEID) gegründet. Dessen Bundesstelle ist für sämtliche überregionalen Kontakte und Informationen zuständig. Das Leistungsspektrum des VEID ist ausgesprochen vielschichtig und wegweisend.

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