Filmpremiere »Rede mit mir«

Am 20.09. gab es um 19:00 Uhr im Rex Filmtheater Wuppertal die Premiere der Dokumentation »Rede mit mir«, eine Woche später folgt, am 27.09. um 19:00 Uhr, im selben Kino der Dokumentarfilm »Sternenkinder«. Im Anschluss an die bewegende und emotionake Filmaufführung "Rede mit mir" gab es eine Publikumsdiskussion mit den Filmbeteiligten. Der Film wird im 20. Rundbrief vorgestellt und als Beilage unseren Mitgliedern zur Verfügung gestellt.

Zum Inhalt:                                                                                                                                             Ein Film über die Trauerverarbeitung von verwaisten Eltern und trauernden Geschwistern
»Nein, Marvin lebt!«, waren die Gedanken einer Mutter nach dem Unfalltod ihres Sohnes. Es ist das Schlimmste passiert, was wir uns vorstellen können. Das geliebte Kind oder ein Geschwister stirbt und hinterlässt große Wunden bei den Hinterbliebenen in den Familien.
Der Film porträtiert fünf betroffene Familien. Sie verloren ihre Kinder während der Schwangerschaft als Sternenkind, durch eine lebensverkürzende Krankheit, durch Unfall, durch gewaltsamen Tod oder als Geschwister durch Suizid. Der Film zeigt ihren Umgang mit dem Verlust in seiner Entwicklung von der Trauer unmittelbar nach dem Tod bis heute. Eine Mutter, deren Tochter mit 3 Jahren an einer lebensverkürzenden Erkrankung starb, sagt: »Dann bin ich in die Trauergruppe gegangen und es war mir schon nach dem ersten Abend klar: Gott sei Dank, das tut mir gut. Und es war für mich ganz wichtig, auch dorthin zu gehen. Da hat halt Lisa einfach wieder einen Platz. Da kann ich noch mal erzählen und noch mal drüber weinen, da hab ich Zeit zu trauern.«
Es ist ein langer, mühevoller und schmerzhafter Kampf der Eltern, den Verlust zu bewältigen. Hierbei helfen ihnen Trauergruppen organisiert im Bundesverband »Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland«, in denen sie auf Menschen mit ähnlichen Verlusterfahrungen treffen. Die Mitgliedsgruppen und Vereine des Bundesverbandes helfen persönlich, von Mensch zu Mensch, das Unsagbare zu verarbeiten. Die Auseinandersetzung der Betroffenen als Paar, mit Freunden und in der Trauergruppe schafft Linderung des Schmerzes und Heilung, Stück für Stück und bei jedem/r anders. Die Betroffenen erzählen, wie sich ihr Leben geändert hat, wer und was geholfen hat, welche Bedeutung die Trauerverarbeitung in der Selbsthilfegruppe für sie hatte, wie Geschwister der Verstorbenen mit dem Verlust umgegangen sind und was ihnen geholfen hat. Eine Betroffene, deren Schwester durch Suizid starb, erinnert sich: »Es war immer so, dass man sich gegenseitig auch Mut zugesprochen hat, dass andere gesagt haben: ›Ich kenn das, ich weiß, wie es dir geht.Ü Oder dass Leute dabei waren, wo der Verlust schon länger her war, die dann gesagt haben: ›So war’s bei mir am Anfang auch, aber jetzt sind zwei Jahre vorbei und jetzt ist es anders.Ü Das war natürlich echt ein Strohhalm, zu sagen, es bleibt nicht immer so, es wird sich verändern.« Der Film erzählt auch davon, wie Menschen und Paare an ihren schlimmen Erfahrungen gewachsen sind.
Der Film wurde produziert vom Medienprojekt Wuppertal im Auftrag des Bundesverbandes Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland mit Förderung durch die Kaufmännische Krankenkasse.

Die Filme werden ab der Premiere als Bildungs- und Aufklärungsmittel auf DVD vertrieben. Kartenreservierungen und DVD-Bestellungen können beim Medienprojekt Wuppertal vorgenommen werden.


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