Das hat uns geholfen:

Es tut gut, wenn die Mitmenschen teilnehmen am eigenen Leid. Viele Menschen haben uns nach dem Tod unseres Sohnes geschrieben und/oder besucht, haben Blumen gebracht oder Steine, Tannenzapfen, Löwenzähne, Figuren aufs Grab gestellt. Viele haben an uns gedacht, mit denen wir nicht gerechnet hatten. Wir fühlten uns im Schmerz um unser Kind irgendwie getragen.

Schmerzlich aber auch schön empfand ich es immer, wenn jemand über unser verstorbenes Kind sprach. Auf einer Karte war zu lesen: " Frieder wird mit seinem strahlenden Lachen immer einen Platz in unseren Herzen behalten."

Auf einem Brief stand: "Meine Gedanken schweifen zurück zu den zahlreichen Zeichnungen, die mir Frieder gemalt hat und wie lebhaft und fröhlich Frieder an unserer Abschlussfeier im Juli teilgenommen hat."

Als Grußformel empfand ich "In Verbundenheit Eure.." sehr schön. Oder der schlichte Satz " Wir denken an Euch" oder wir beten für euch. Eine Nachbarfamilie hat "In Liebe" daruntergeschrieben. Ich habe das erst nach Jahren bewusst wahr genommen, und ich habe mich sehr darüber gefreut. Ich spüre die Echtheit dieses Satzes und fühle mich und mein Kind angenommen.

Ich habe alle Karten aufbewahrt. Ich mag nicht alle. Manche hatten vorschnelle Antworten. Aber manche haben mich da berührt, wo ich es brauchte. Immer wieder nehme ich die Karten zur Hand und lese was darauf steht.

Rita Kullen


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