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Broschüren

Hier finden Sie eine Auswahl von Broschüren die wir sinnvoll Erachten. Diese können nicht über den VEID bezogen werden.

Umgang mit Tod und Trauer in der Schule

Jeder Lehrer kann in der Schule irgendwann einmal mit der Situation von Tod und Trauer konfrontiert werden. Sei es der Tod eines Kollegen, eines Schülers oder eines Angehörigen durch Unfall, Krankheit, Suizid oder ein Gewaltverbrechen.

Deshalb hat das Referat Schulpastoral der Hauptabteilung Schulen der http://schulpastoral.drs.de/pastoralepraxis/krisenseelsorge.htm   in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg einen Leitfaden zum "Umgang mit Tod und Trauer in der Schule" erarbeitet. Er soll den Rahmenkrisenplan des Kultusministeriums ergänzen.

Der Leitfaden zeigt ein mögliches chronologisches Vorgehen für den Umgang mit einem Todesfall in der Schule und Formen der Unterstützung, Sensibilisierung, Schulung für Lehrer und Kollegium beim Umgang mit Tod und Trauer in der Schule.

Darüber hinaus hat das Referat Schulpastoral die Arbeitshilfe "Grenzerfahrung: Tod. Zum Umgang mit Trauer in der Schule" herausgegeben. Die Broschüre nimmt Fragen nach Trauer und Trost sowie die eigene Befindlichkeit in der Trauer in den Blick. Mit Tipps und Anregungen, formalen und methodischen Hilfen richtet sie das Interesse auf den jungen Menschen.

Trauer um die Kleinsten der Kleinen

Einen lieben Menschen zu verlieren, ist schrecklich. Ein Kind zu verlieren, das man gespannt erwartet hat - ein Kind zu verlieren, noch bevor es geboren wird, ist eine Katastrophe. Für die Mutter, den Vater und alle, die sich mitgefreut haben.
Zusätzlich zu dem schweren Verlust Ihres Kindes müssen Sie noch verschiedenste Untersuchungen über sich ergehen lassen, Behördengänge erledigen und Sie werden mit Fachbegriffen und Fragen konfrontiert, über die Sie noch nie nachdenken mussten. Vieles wird Ihren Schmerz und die Traurigkeit noch größer machen. Das alles kann man Ihnen weder ersparen noch abnehmen.

Der Arbeitskreis "Die Kleinsten der Kleinen" des Landkreises Böblingen setzt sich ein für einen würdigen Umgang mit fehlgeborenen Kindern. Dort arbeiten Hebammen, Arzte, Schwestern, Krankenhausseelsorgerinnen, Mitarbeiterinnen aus dem Krankenhaussozialdienst, der Gleichstellungsstelle und der Schwangerenberatung zusammen mit betroffenen Müttern der Selbsthilfegruppe. Seit Mai 2006 werden die fehlgeborenen Kinder des Landkreises Böblingen auf dem Waldfriedhof gemeinsam bestattet.

Wir wollen Sie mit dieser Broschüre ein Stück weit begleiten auf Ihrem Weg. Sie können sich informieren und überlegen, welches Ihre nächsten Schritte sind und welche Entscheidungen Sie treffen müssen. Wir nennen Ihnen Ansprechpartner in und außerhalb der Krankenhäuser.

Wir möchten Sie ermutigen, sich Zeit zu nehmen für den Abschied von Ihrem Kind und für Ihre Trauer. Und wir wünschen Ihnen Menschen an Ihrer Seite, die Ihre Fragen, das Leid und die Trauer mit Ihnen aushalten, durchstehen und Hoffnung vermitteln.

Zu beziehen bei der Schwangerenberatungsstelle im Gesundheitsamt Böblingen
Telefon 07031-663-1717, schwangerenberatung@lrabb.de

Die Broschüre (ohne Deckblatt) können Sie hier als pdf-datei herunterladen.

Trauernde Kinder und Jugendliche

Wenn Kinder hierzulande erleben, dass der Tod in ihr Leben einbricht, sind ihre erwachsenen Bezugspersonen nicht selten selbst betroffen und möglicherweise von ihrer eigenen Trauer überwältigt. In einer Gesellschaft,

die Fitness und Spaß als vordringliche Werte hat, sind lebensbedrohliche Krankheiten, Sterben, Tod und Trauer keine "In"-Themen.

Zudem ist in unserer Vorstellung der Tod nichts, mit dem Kinder unmittelbar zu tun haben. So kommt es, dass auch Kinder nach einem schweren Verlust durch Tod nicht selten Ausgrenzung, Unverständnis und mangelnde Unterstützung erfahren.

Dabei ist Unterstützung für trauernde Kinder möglich und wichtig. Es ist die Aufgabe von uns allen, dass sich hier in unserer Gesellschaft etwas ändert. Die Landeshauptstadt München hat Ende der 90er Jahre den Bedarf im Bereich trauernde Kinder und Jugendliche festgestellt und darauf von 2000 bis Ende 2004 mit einem eigenen Hilfsangebot reagiert, einer Fachstelle für trauernde Kinder und Jugendliche.

Eine Broschüre des Referats für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München.

Die Broschüre können Sie unter der Telefonnummer 089 23347337 Herr Stephan bestellen.