Wir empfehlen folgende Filme, die alle in Videotheken und als DVD im Handel erhältlich sind

"Ich empfehle, diese Filme nie am späten Abend zu sehen. Nach dem Film sollte einfach Zeit zum Verarbeiten und Austausch gegeben sein. Daher hat sich bewährt, sich diese Filme in Gemeinschaft mit Freunden, dem Partner, Geschwistern, der Familie, auch in der Selbsthilfegruppe anzuschauen. Anschließend bieten sich Gespräche an über Themen, die der Film aufwirft. Beginnen könnte man den Austausch mit Fragen wie: Was sprach mich an? Was hat mit mir zu tun? Wie fühle ich mich? Dabei kann sehr wohl auch ein Knoten platzen bei Menschen, die sich sonst um derartige Themen drücken. Das gemeinsame Betrachten des Filmes kann auch anregen endlich mit Menschen ins Gespräch zu kommen, mit denen man Themen wie Trauer und Tod bisher vermieden hat. Es sollte jedoch in jedem Fall Zeit zwischen dem Film und dem Zubettgehen sein.

Als Gruppenleiterin kann ich nur über positive Filmabende in Kleingruppen berichten, die auch langfristig die Beschäftigung mit dem Thema Trauer anregen.“

Katrin Hartig, Verwaiste Eltern Magdeburg

In dem Alter stirbt doch keiner!


DVD-Neu-Veröffentlichung: Produktion für Schulen und Pädagogen

Auch Kinder und Jugendliche werden mit dem Tod konfrontiert - oft auch im Rahmen der Schule: Immer wieder müssen junge Menschen erleben, wie Mitschüler, Lehrer oder auch Angehörige von Freunden sterben. Bei der Aufarbeitung brauchen die Schüler dann besondere Unterstützung, gerade wenn der Tod durch Unfall oder Gewalteinwirkung eintritt, oder sie gar zu Augenzeugen geworden sind.

Wie können die betroffenen Kinder und Jugendlichen betreut werden? Wo sind die Pflichten, Möglichkeiten und auch die Grenzen von Trauma- und Trauerbewältigung im schulischen Umfeld?

Die Produktion „In dem Alter stirbt doch keiner!“ gibt nicht nur auf diese Fragen Antworten und wendet sich direkt an Schulen und einzelne Lehrer. Mehr Infos finden Sie hier!


Hier gehts direkt zur Homepage des Lilo-Filmverlags.

Trauern in der Fremde

 

Videodokumentation über den Umgang von MigrantInnen in Deutschland mit Tod und Trauer.

Der Film erzählt zwei miteinander verknüpfte Geschichten parallel: In der einen Geschichte wird die Entwicklung und der Bau des Trauerortes Düsseldorf dokumentiert. In der anderen beschreiben MigrantInnen und Flüchtlinge ihren Umgang mit Tod, Verlust und Trauer - in ihrenHerkunftsländern und hier in Deutschland.

In sehr emotionalen und persönlichen Interviews beschreiben MigrantInnen und Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern, Kulturen und Religionen die unterschiedlichen Formen, mit dem Tod und den Toten umzugehen. Auf der anderen Seite erzählen sie, wie sie hier in Deutschland fern von ihren Verstorbenen mit ihrer Trauer umgehen, wie sie ein Andenken und eine Erinnerung oft schmerzhaft bewahren, um den Tod ins Leben zu integrieren. Denn »der Tod gehört zum Leben.« Für diese sie Stück für Stück befreiende Trauerarbeit brauchen sie einen Ort. Ein solcher Trauerort wurde nun in Düsseldorf eingeweiht.

Der Film wurde vom Medienprojekt Wuppertal in Kooperation mit dem Psychosozialen Zentrums für Flüchtlinge Düsseldorf e.V. produziert und wird ab sofort deutschlandweit auf auf DVD vertrieben.

Erhältlich im Internet, unter www.medienprojekt-wuppertal.de, oder einfach per E-Mail an: info@medienprojekt-wuppertal.de.

FSK:

Erscheinungstermin: 20.11.2011

Spiellänge:

 

 

 

Todtraurig

Ein Film über suizidgefährdete junge Menschen.

Lebenskrisen gehören zum Erwachsenwerden dazu. Doch was passiert, wenn die innere Not unerträglich und der Wunsch, das Leben zu beenden, immer stärker werden? Der Drang, sich selbst zu töten, hängt eng mit tief greifenden seelischen Notlagen zusammen. Der eigene Tod wird als einzige mögliche Lösung aller Probleme gesehen. Todessehnsucht ist ein Symptom vieler seelischer Erkrankungen, das ernst genommen werden muss, nach wie vor aber mit vielen Tabus belegt ist.

In diesem Film berichten mehrere junge Menschen zwischen 15 und 21 von ihren Erfahrungen mit Suizidalität. Einige von ihnen haben konkrete Selbsttötungsversuche hinter sich, andere stehen im wahrsten Sinn des Wortes unmittelbar am Abgrund. Fast alle haben außerdem Erfahrungen mit Selbstverletzung.

Der Film macht Mut, sich dem Thema mit Offenheit zu stellen. Oft sind Suizidphantasien und Suizidversuche Hilferufe. Der Film ist ein Beitrag dazu, diese Hilferufe zu erkennen und ernst zu nehmen und damit zur Suizidprävention.

Vorfilm: Die Dokumentation »Trauern im Netz« über das Trauern von Jugendlichen über Suizide von ihnen Bekannten oder Unbekannten auf Internetplattformen wie Youtube.

Der Film wurde vom Medienprojekt Wuppertal produziert und in verschiedenen Kinos in Nordrheinwestfalen einem großen Publikum vorgeführt. Ab sofort ist er auch auf DVD erhältlich - sehr gut geeignet als authentisches und zielgruppennahes Aufklärungsmittel.

Zu beziehen ist diese DVD über: www.medienprojekt-wuppertal.de oder einfach per E-Mail an: info@medienprojekt-wuppertal.de.

Medienprojekt Wuppertal
Jugendvideoproduktion und -vertrieb
Hofaue 59, 42103 Wuppertal

·  FSK:

·  Erscheinungstermin: 29.11.2011

 · Spieldauer:

Bittere Tränen

Dokumentarfilm über Suizid, Ursachen, Warnsignale und Folgen von Kindern und Jugendlichen von Yola Klettermann-Grimm mit Musik von Notwist.

Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen. Jeden Tag nehmen sich drei junge Menschen in Deutschland das Leben. Und die Dunkelziffer, mit versteckten und unkaren Todesursachen, ist extrem hoch. Leider ist der Suizid nach wie vor eines der letzten großen Tabus in unserer Gesellschaft - deswegen werden Warnsignale oft überhört. Bittere Tränen erzählt ohne Kommentar und Voyeurismus, von drei Suizidschicksalen und macht das Tabu zum Thema.

Der Dokumentarfilm eignet sich auch besonders für den Einsatz an Schulen, Bildungs- und Therapieeinrichtungen zur Prävention und Nachsorge.

Bezugsquelle und weitere Information: yola klettermann grimm dokfilm media edition www.mediaedition.de

Kontakt: yola@mediaedition.de

  • FSK: ab. 12 Jahre
  • Spielzeit: 64 Minuten

Schattenrisse

Trauerdokumentation von Yola Klettermann-Grimm, zusammen mit einer Geschwisterselbsthilfegruppe der Verwaisten Eltern München.

Jugendliche einer Selbsthilfegruppe, die eine Schwester oder einen Bruder verloren haben, stellen sich sich dem Thema "Sterben". Sie finden den Mut zu reflektieren und berichten von ihrer Trauer und ihrer Auseinandersetzung mit Verlust und Tod.

Die Schatten: "Ich habe mich stundenlang in mein Zimmer eingeschlossen und Musik gehört, langsame und traurige Musik, um nachdenken zu können."                            Und die RISSE: "Ich empfinde Neid, wenn ich sogenannten heilen Familien begegne, denn da ist eine Lücke entstanden, die niemand mehr auffüllen kann."

Kinder und Jugendliche trauern anders als Erwachsene. Für sie gibt es in der Welt der Erwachsenen oft keinen verständnisvollen Raum, ihre Art der Trauer auszudrücken und ihren individuellen Trauerweg zu finden. Die Kinder und Jugendliche von SCHATTENRISSE (peer-to-peer-communication) zeigen ihnen und den Erwachsenen den Weg.

Bezugsquelle und weitere Information:yola klettermann grimm dokfilm media edition www.mediaedition.de

Kontakt: yola@mediaedition.de

  • FSK: ab 6 Jahre
  • Spielzeit 25 Minuten

Mondscheinkinder

Dieser wirklich sehr berührende und vielschichtige Film über Geschwistertrauer ist inzwischen auf DVD erhältlich. Die im Film von Lisa gestellte Frage: „Darf ich glücklich sein, wenn mein Bruder Paul todkrank ist?“, beschäftigt viele Kinder.  Das gilt auch für die Suche nach einer Antwort auf: „Was passiert, wenn wir sterben?“  Während Lisa erstmals in ihrem Leben Schmetterlinge im Bauch spürt, weil sie verliebt ist, fühlt sie sich gleichzeitig verantwortlich für ihren schwer kranken Bruder. Paul interessiert sich sehr für Astronomie und Raumfahrt. Und beide Geschwister finden sehr glaubwürdig Symbole und Möglichkeiten, sich darüber mit dem bevorstehenden Abschied auseinanderzusetzen.

Sehr bewegend erzählt der Film die Geschichte zweier Kinder. Vor allem der Musiktitel "Wunschfrei" spricht sicher vielen Eltern aus dem Herzen, wenn es heißt: "Hätte ich einen Wunsch frei, wäre ich jetzt gern bei Dir."

Ein Film, der sich sehr gut eignet, ihn in Gruppen gemeinsam anzuschauen , um dann miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ein Film mit Leonie Krahl, Lucas Calmus, Lucas Hardt, Renate Krößner, Walter Kreye u.v.a.
Regie: Manuela Stacke, Buch: Katrin Milhahn, Kamera: Alexander Sass, Montage: Dirk Schreier, Ton: Andi Drost, Szenenbild: Tom Hornig, Musik: Nicolas Nohn & Emannuel Hoisl, Art Director Animation: Reinhard Kleist, Produzentin: Gudrun Ruzicková-Steiner.

Eine Produktion von Luna Film in Koproduktion mit Rundfunk Berlin-Brandenburg, Bayerischer Rundfunk, Südwestrundfunk, HFF Konrad Wolf und HFF München, Produktion gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmfernsehfonds Bayern und BKM Im Verleih der Piffl Medien Verleih gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg und FFA

  FSK: Ohne Altersbeschränkung

  Erscheinungstermin: 16. November 2007

  Spieldauer: 86 Minuten

Im Winter ein Jahr

Sehr lebendig erzählt dieser Film mit Hauptdarstellerin Karoline Herfurth die Geschichte einer Familie  ein Jahr nach dem Suizid ihres Sohnes. Die ältere Schwester Lilli sucht ihren eigenen Weg um Umgang mit der Trauer und findet ihn schließlich im Ausdruck durch den Tanz. Themen wie Sprachlosigkeit, das Verschweigen des Suzides, der ganz individuelle Umgang mit der Trauer jedes einzelnen Familienmitgliedes sind hier angesprochen und lebendig und glaubwürdig erzählt.

Die Mutter des verstorbenen Junges (Harfouch) gibt einem Maler ein Bild in Auftrag, auf dem beide Kinder Alexander und Lilli einen Platz finden sollen. Sie will sich durch das Bild an ihren Sohn erinnern. Lilli, ist anfangs wenig begeistert, neben ihrem toten Bruder irgendwo eine Wand zu zieren. Der Umgang mit diesem Auftrag, mit dem Bild und das Miteinander der Familie regt an, über eigenes Erleben ins Gespräch zu kommen. Ein Film von Caroline Link, der die Verwandlung von der anfänglichen Erstarrung zur Verarbeitung der Trauer nachvollziehbar zeigt.

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

·  Erscheinungstermin: 28. Mai 2009

·  Spieldauer: 128 Minuten

In America

Dieser Film über eine irische Auswandererfamilie erzählt die Geschichte der Familie nach dem Tod des dritten Kindes. Mit dem Umzug in das neue Land Amerika , hofft die Familie alle Probleme hinter sich zu lassen. Doch ein neues Leben gelingt nur, im allmählichen Beschäftigen mit dem Verlust des Kindes und dem Verlust des Bruders für die beiden 6- und 10jährigen Geschwister.  Erst als der Vater sich endlich von Frankie verabschiedet, kann er weinen und seiner Trauer Ausdruck geben.

Der Regisseur Jim Sheridan widmete diesen Film 2002 seinem Bruder Frankie, der ebenfalls bei einem Unfall mit 9 Jahren ums Leben kam. Mehrere Szenen im Film soll der Regisseur so selbst erlebt haben. Der Film erzählt die Geschichte aus der Sicht des 10jährigen Mädchens.

·  FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

·  Erscheinungstermin: 15. Mai 2004

·  Spieldauer: 101 Minuten

Ray

Es ist die Verfilmung der Lebensgeschichte des Musikers Ray Charles. Auch er erlebte als kleiner Junge den Tod seines Bruders und wird zeitlebens von diesen Bildern (flash-backs) verfolgt, bis er sich seiner Trauer stellt. Ihn verfolgte lange Zeit die Schuldfrage, die er sich nie traute laut zu stellen. Er fand in der Musik die Ausdrucksmöglichkeit für seine Gefühle. Ray Charles selbst wirkte beim Drehbuch mit und somit haben die Szenen im Film sehr viel Authentizität.

Der Film regt an über Themen zu sprechen, die in Familien verdrängt werden.  Gleichzeitig macht der Film deutlich, dass es wichtig ist, sich seiner Trauer zu stellen. Dazu ist es nie zu spät.

·  FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

·  Erscheinungstermin: 2. Februar 2006

·  Spieldauer: 146 Minuten

Das Zauberflugzeug - Wenn der Trauer Flügel wachsen

Das Zauberflugzeug / L'avion von Cédric Kahn

Kinostart: ab dem 3. Mai 2007

Am Anfang dieses Films ist die (Kinder-)Welt noch in Ordnung und lediglich durch die Enttäuschung über das vermeintlich wenig spektakuläre Weihnachtsgeschenk geprägt. Denn statt des erhofften Fahrrads bekommt der siebenjährige Charly (Roméo Botzaris) von seinem Vater ein Modellflugzeug geschenkt. Was läge auch näher, immerhin ist Charlys Papa Pierre (Vincent Lindon) Flugzeugingenieur. Als er die Missstimmung seines Sohnes bemerkt, vertröstet er Charly auf den nächsten Geburtstag, und der weiße Flieger landet zunächst achtlos in einem Schrank. Doch die Versprechungen können nicht mehr eingelöst werden, denn Charlys Vater stirbt durch einen tragischen Unfall. Zunächst begreift der Junge gar nicht, was da vor sich geht, er weigert sich zu akzeptieren, dass Pierre nicht mehr zurückkommen wird.

Textauszug mit freundlicher Genehmigung von Kino-Zeit

·  FSK: Ohne Altersbeschränkung

·  Erscheinungstermin: 6. Dezember 2007

·  Spieldauer: 80 Minuten


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