Das Land der Sternenkinder fern

darf man im Traum besuchen.

Man fliegt vorbei am Märchenstern

und landet zwischen Buchen.

 

Tritt man aus dem Wald heraus,

wiegt Blumen leis der Wind.

Bunt und lustig sieht das aus,

so liebt es jedes Kind!

 

Schönes Spielzeug gibt es hier,

auch manchen Kletterbaum.

Der große Zoo mit Wildgetier

ist auch ein Kindertraum.

 

Sonnig-warm ist's jeden Tag,

weil Kinder gerne lachen.

Und wollen sie im Schnee rumtoben?

Auch dieses läßt sich machen!

 

Wenn einmal leichter Regen fällt

aus Wolken, die vorrüberzogen,

zaubert er an's Himmelszelt

'nen bunten Regenbogen.

 

Es spielen schön in lust'ger Runde

die Sternchen groß und klein.

Sie lachen, toben manche Stunde

im hellen Sonnenschein.

 

Keinen Zank und keinen Streit

gibt es in dieser Schar -

nur Kinderlachen weit und breit

lauscht man - wunderbar!

 

Nichts und niemand stört den Kreis

der kleinen Engelein...

doch manchmal, wunderbar und leis,

dringt doch von außen ein

 

ein kleines Lied, ein liebes Wort

ein Schluchzen, ein Gebet -

beweist, das (obgleich sehr weit fort)

der Eltern Liebe nie vergeht!

 

Glücklich ist der kleine Stern

und macht sich auf die Reise.

Grüßt seine lieben Eltern fern

auf seine eigene Weise.

 

Sein Zeichen kann der Regen sein,

der Sternenglanz im Dunkel,

der Schletterling, der Windhauch fein,

das Morgentaugefunkel.

 

Das Land der Sternenkinder fern -

wie gut, das es das gibt!

Es hütet jenen kleinen Stern,

auf Erden heiß geliebt.

 

Ralf Korrek, 08.06.2006


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