Im Land der Trauer

1992 nahm sich der Sohn Christian mit 27 Jahren das Leben. Nach dem Tod ihres Sohnes fand Renate Salzbrenner Hilfe in eine Selbsthilfegruppe, für Eltern, die ihr Kind durch Suizid verloren. Später leistete sie eigenen Einsatz in der Bamberger Gruppe "Trauer nach Suizid" und bietet heute noch Seminare und Einkehrtage für trauernde Eltern nach dem Suizid ihres Kindes an. Seit 1995 hat sie mehrere Bücher, sowohl Gedichte als auch Berichte veröffentlicht, darunter auch "Auf einen Regenbogen" Gedichte zur Trauer und Hoffnung, woraus dieses Gedicht stammt.

 

Im Land der Trauer

will die Nacht

nicht mehr aufwachen.

Mond und Sterne haben

längst ihr Leuchten

eingestellt.

Selbst die Schatten

gingen in der Finsternis

verloren.

Schwarze Gräser

säumen unseren Weg,

den wir nicht sehen.

Doch jede Hand,

die man uns entgegenstreckt,

verwandelt

sich in Licht.

 

Renate Salzbrenner


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