Leben ohne Kind

 

Der Schmerz, der mich bisher gelähmt,

scheint oft, als sei er schon gezähmt.

An manchen Tagen kann ich lachen

und jede Menge Späße machen...

Doch allzu oft wird mir bewußt,

er schlummert nur in meiner Brust

und wird geweckt so manches Mal,

macht den Alltag dann zur Qual.

Dann seh' ich wieder jenen Raum,

in dem erlosch mein Lebenstraum.

Es brennt erneut das Kerzenlicht;

erhellt, was mir das Herz zerbricht:

In einem Korb, auf Tüchern - weiß -

liegt unser Kind, als schlummert's leis'...

Das Bild erlischt, es bleibt der Schmerz

und bricht mir dabei fast das Herz.

Klar muß man sich eines machen:

Babyglück und Kinderlachen -

schwer ist dies an manchen Tagen

für Sterneneltern zu ertragen,

denn unser Kind fehlt uns so sehr,

kommt nur im Traume zu uns her...

Die Wunde mag die Zeit vertreiben,

doch stets wird eine Narbe bleiben!

So lebe ich mein Leben weiter,

oftmals traurig, manchmal heiter.

Alleine bin ich dabei nicht -

ich trag' im Herz dies Kerzenlicht,

Erinnerungen an mein Kind

und Wünsche, die verloren sind.

Die Hoffnung auf ein Wiedersehen

wird ebenfalls nie mehr vergehen...

Ralf Korrek, 22.05.2006

 

 

 

 


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