„Im Himmel wird es keine Tränen mehr geben“– Tears in Heaven – Eric Clapton

Liebe Leserinnen und Leser,
Eric Clapton und seine Musik begleiteten mich durch meine Jugend und mein weiteres Leben. Tragisch vereint sind wir durch unser gemeinsames Schicksal, den Tod unserer Söhne.
„Tears in Heaven“ war eines der Abschiedslieder auf der Beerdigung unseres Sohnes. Immer, wenn ich dieses Lied höre, muss ich daran denken, an den Schmerz, die Angst, die Enttäuschung, die Ohnmacht, die Liebe und die Sehnsucht, die mich so lange schon begleiten und deren gespenstische Gesichter mit der Zeit immer blasser werden.
Der Weg ist lang und schwer und keiner kann ihn uns abnehmen. Wir brauchen Hilfe, Beistand und Unterstützung. Jeder findet seinen Weg für sich selbst, jeder Weg ist ein anderer.
Das wissen diejenigen, welche schon länger unterwegs sind. Sie wissen auch von der Veränderung der Wege, von der Veränderung der Traurigkeit um unsere Kinder, Brüder und Schwestern. Die Wertigkeiten im Leben haben sich verändert, Erinnerung und Dankbarkeit, Liebe und Vertrauen gewinnen immer mehr Raum in uns. Austausch, Miteinander, Verständnis und Akzeptanz, das wünschen wir uns. Die Hoffnung auf Ruhe für unsere Kinder, die uns vorausgegangen sind, der Glaube an Geborgenheit für sie dort, wo es keine Tränen mehr gibt, begleiten uns. Der „Himmel“ ist dieser Ort, wie ihn auch jeder sich auf seine Weise vorstellen mag.
„Verwaiste Eltern und Geschwister“ haben ihre eigene Überlebensstrategie, mit den Tränen und dem Unfassbaren zu leben. Häufig sind sie unverstanden und werden belächelt. Man erkennt nicht die Kraft und die Leistung dieser Menschen, die um ihr seelisches Überleben kämpfen, die Halt suchen, Halt im Leben. Sie schreiben Bücher und Gedichte, sie erschaffen Skulpturen, malen, sind kreativ.
Manche schreiben Lieder, wie Eric Clapton. All das zeigt ihre Verbundenheit miteinander und mit den Kindern in immerwährender Liebe. Mögen sie als Engel im Himmel zu Hause sein, ohne Schmerzen und Tränen. Wir gehen für sie weiter, bis auch unser Weg auf der Erde zu Ende ist.

In enger Verbundenheit
Petra Hohn, Mutter von Carsten
1.Vorsitzende des Bundesverbandes
Verwaiste  Eltern in Deutschland e.V.


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