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Eltern begleiten ihre sterbenden Kinder

Erfahrungen und Folgerungen

Eine empirische Untersuchung

 

Dissertation zur Erlangung der Würde

der Doktorin der Philosophie

der Universität Hamburg

 

vorgelegt von

Annette Niebers

aus Delmenhorst

Hamburg 2006

 

1. Gutachter: Prof. Dr. Reinhard Tausch

2. Gutachter: Prof. Dr. Inghard Langer

Datum der mündlichen Prüfung: 3. Mai 2006

 

Vorwort

Die Untersuchung „Eltern begleiten ihre sterbenden Kinder – Erfahrungen und Folgerungen" soll einen Beitrag leisten, die Betreuung und Begleitung sterbender Kinder und ihrer Familien zu verbessern.

Zum Entstehen und Gelingen dieser Arbeit haben mehrere Personen und Organisationen beigetragen:

Ich danke Herrn Professor Dr. Reinhard Tausch, der diese Arbeit betreut hat, für seinen wertvollen fachlichen Rat sowie seine hilfreichen konzeptionellen Vorschläge. Ebenso danke ich Herrn Professor Dr. Inghard Langer, der mir viele fachliche Ratschläge gab und dessen wohlwollende, zugewandte Art in unseren Doktorandenseminaren eine hohe Motivation für diese Arbeit erzeugte.

Bei folgenden Stiftungen, Verbänden, Initiativen und Organisationen bedanke ich mich sehr herzlich für ihre Unterstützung:

• Stiftung Phönikks in Hamburg. Nach einem persönlichen Gespräch mit dem Leiter der Beratungsstelle, Herrn Lars Kröger, erklärte sich Phönikks bereit, Untersuchungsbögen an ausgewählte Eltern zu versenden.

• Verwaiste Eltern e.V., Hamburg. Nach einem Termin bei der dort hauptamtlich tätigen Trauerbegleiterin Anja Wiese, baten diese auf ihrer Internetseite Eltern, an der Untersuchung teilzunehmen und veröffentlichten meinen Aufruf in ihrem Rundbrief an die Mitglieder.

• Deutsche Kinderkrebsstiftung, Bonn. Hier war man bereit, im Internet und auch in der Mitgliederzeitschrift ‚WIR’ meinen Aufruf zur Teilnahme an der Untersuchung abzudrucken.

• Bundesverband der Verwaisten Eltern (Verwaiste Eltern in Deutschland e.V. –Veid). Der Verband gab mir die Möglichkeit, meinen Aufruf auf seinen Internetseiten zu platzieren.

• Häusliche Kinderkrankenpflege e.V. in Hamburg. Die Leitung sandte Untersuchungsbögen an Familien, deren Kinder von ihnen gepflegt worden waren.

• Die Regionalverbände der verwaisten Eltern. Sie leiteten die zugesandten Untersuchungsbögen an ihre Mitglieder weiter.

• Die Elterninitiativen der deutschen Leukämie-Forschungshilfe, die sich ebenso bereit erklärten, Untersuchungsbögen an ihre Mitglieder zu verteilen.

• Die psychosozialen Teams der Universitätskliniken Münster, Lübeck und Magdeburg sowie der ev. Seelsorge der Universitätsklinik Düsseldorf für die Bereitschaft, Untersuchungsbögen weiterzuleiten.

• Die Kinderhospize in Hamburg, Stuttgart, Mannheim, Wiesbaden, Olpe, Düsseldorf, Syke, Erlangen für ihre ausführlichen Beratungen bzw. ihre Bereitschaft, Untersuchungsbögen weiterzuleiten.

Mein aufrichtiger und besonderer Dank gilt allen Müttern und Vätern, die sich uneigennützig bereit erklärt haben, über dieses für sie so gefühlsintensive Thema zu sprechen bzw. zu schreiben und die mit großer Offenheit ihre Erfahrungen und Empfindungen schilderten. Sie alle haben entscheidenden Anteil am Entstehen und Gelingen dieser Arbeit. Ihre mitgeteilten Meinungen, Erlebnisse und Erfahrungen zeigen eindrücklich die vielen unterschiedlichen Weisen, mit der lebensbedrohlichen Krankheit und dem Tod des eigenen Kindes umzugehen. Jeder dieser persönlichen Beiträge bereichert den Erfahrungsschatz zu diesem Thema und dient somit anderen betroffenen Eltern als Hilfestellung und Orientierung, aber auch der Reflexion des eigenen Umgangs mit dem Geschehenen.

Ich danke meinem Mann Karsten, der als Familienvater die qualvollen Erfahrungen mit der Krankheit und dem Tod unseres Sohnes gemeinsam mit uns, seiner Familie, durchlitt und als kritischer Gesprächspartner die Inhalte und Ergebnisse dieser Arbeit mit mir diskutierte. Ebenso danke ich meiner Tochter Johanna, die sich immer mit mir freute, wenn ausgefüllte Untersuchungsbögen zurückgesandt wurden.

Die gesamte arbeit können Sie hier als pdf-datei einsehen